Hundertmal umgeschrieben

Christian und ich hatten erst noch Hoffnung, dass wir nur einen Teil der Mitarbeiter auf Kurzarbeitergeld setzen brauchen. Zig mal habe ich Dienstplan- Varianten durchgespielt, so dass jeder Mitarbeiter auf zusätzliche Stunden kommt, damit keiner auf lediglich 60% des Gehaltes sitzen bleibt. 

 

Das Budget diverses Male mit verschiedenen Szenarien verändert....

 

Aber nach endlosen Telefonaten mit unserem Steuerberater, der Bundesagentur für Arbeit usw. und den neusten Nachrichten mussten wir einsehen, dass es anders nicht geht, als den Betrieb komplett auf das Minimum zurückzufahren.

Die Entwicklungen der Coronakrise zeigen, dass weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens unverzichtbar sind. Die Restaurants müssen komplett schließen und alle Touristen Mecklenburg verlassen. Lediglich berufsbedingte Reisen sind zulässig.

Es hagelt Stornierungen.

Morgen haben wir eine Betriebsversammlung, es ist alles ein Alptraum. Wir müssen alle, bis auf eine Mitarbeiterin und natürlich die Lehrlinge auf Kurzarbeit setzen. Ich hätte mir das nie ausmalen können, dass das bei uns jemals passieren wird. Nun sind 10 Tage von den ersten Anzeichen in NRW  vergangen. Mittlerweile sind es heute 11.000 Infizierte. Morgen müssen alle Touristen endgültig das Land verlassen. 

 

 

 

 

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